Mit Martin Luther zu Tisch

Die Rezepte zum Kochstudio am Sonntag, den 29. Oktober 2017

(Menge für eine Redaktion von ca. 10 Leuten berechnet)

Zu Tisch mit Martin Luther – Schweinsbraten mit Erbsenbrei

Altbierbraten

 

3 große Zwiebeln sowie
1 Möhre klein geschnitten in Schweineschmalz anbraten.
1 kg Schweinenacken anbraten und dazu geben. Mit 1 Flasche Altbier oder Schwarzbier sowie 300 ml Rinderfond begießen, mit
Salz und Pfeffer würzen.

Im Schmortopf mindestens 6 Stunden bei 95 Grad im Backofen garen.
Die Soße pürieren, evtl. wenig binden, abschmecken.
Das Fleisch aufschneiden, in der Soße servieren.

Erbsenbrei

2 Zwiebeln in Schweineschmalz glasig werden lassen. Mit 150 ml Geflügelbrühe ablöschen.
1 kg Erbsen tiefgekühlt sowie Zitronen-Thymian oder andere frische Gartenkräuter dazu geben und 15 Min. köcheln.
Dann pürieren und die Konsistenz mit ca. 100 ml Schlagsahne einstellen.
Mit Pfefferminz und Pfeffer würzen.

Zu Tisch mit Martin Luther – Nonnenfürze

Nonnenfürze

2 Eier und 1 Eiweiß mit 2 EL Honig dickcremig aufschlagen. 50 Gramm Mandeln und 100 Gramm Mehl sowie 1 Prise Salz unterrühren und den Teig kalt stellen. Etwa walnussgroße Nocken abstechen und in heißem Fett ausbacken/frittieren. Mit Puderzucker bestäuben.

Heiß servieren, nach Belieben mit Vanillesauce, Apfelmus, Pflaumenmus, Weinschaumsauce o.ä.

 

 

Was Radio zu gutem Radio macht

„Alle Radiosender kochen nur mit Wasser. Die Frage ist nur, mit welchem Wasser ihr kocht.“

Input vom Profi: Kai Völker von hr1 hat uns zwei Tage lang im Studio besucht und jede Menge Wissen über gut gemachtes Radioprogramm vermittelt. Am Samstag morgen ging es los mit Airchecks, also kleinen Hörproben aller Teilnehmer und Feedback von Kai, dazu natürlich ein bisschen Theorie über gute Moderation: Inhalt, Authentizität, Leidenschaft, Haltung und Vorbereitung sind wichtig. Das ist es, was im übertragenen Sinne das „Markenwasser“ vom Discounterprodukt unterscheidet. In Kollegengesprächen haben wir Wettermeldungen geübt und reflektiert,  jeder hat eine persönliche Musikmoderation und eine bunte Meldung vorbereitet, die dann am Ende im Studio zumindest virtuell „on air“ ging. Beste Vorbereitung also für die Sendewoche ab dem 21. Oktober, wenn wir alle tatsächlich on air sind.

 

Die Sendewoche wirft ihre Schatten voraus …

Diskussion über die neuen Funktionen der Schnittsoftware

 

… daher haben wir uns heute im Sendezentrum mit der neuen Schnittsoftware auseinandergesetzt. Die braucht jeder Radiomacher, um die aufgenommenen Originaltöne, die er mit in die Redaktion bringt, in einen sendefähigen Zustand zu bringen, das heißt, sie zu einem Beitrag oder einer Umfrage zusammenzuschneiden. Am Ende muss der Techniker im Studio nur noch eine fertige Datei abspielen, in der der ganze Beitrag enthalten ist. Die Schnittsoftware ist also das Handwerkszeug für jeden Redakteur, um das Radioprogramm mit Inhalt zu füllen.

Bis zum 21. Oktober, wenn die Sendewoche in diesem Jahr wieder startet, haben wir jetzt Zeit, mit dem neuen Programm zu üben und Beiträge, O-Töne und Umfragen vorzubereiten.

Apfelküchlein zum Erntedankfest

Bild Apfelküchlein mit Frischkäsetopping

Apfelküchlein mit Frischkäsetopping und Apfelweinschaum

Zum Erntedankfest haben Moderatorin Silke Scriba und ihre Mutter Uschi Rodemerk leckere Rezepte gekocht, in denen wir das verwendet haben, was die Wetterau in dieser Jahreszeit so hergibt. Darunter auch diese leckeren Apfelküchlein, die die guten Wetterauer Äpfel gleich in dreierlei Variationen vereinen: als Apfel, Apfelwein und Apfelschnaps.

Und so einfach waren sie gemacht:

Zuerst etwa einen halben Apfel in Stücke schneiden und in Apfelschnaps marinieren (wir haben den von „Born in the Wetterau“ genommen, weil er leicht süß-karamellig und aromatisch ist). Am besten etwas mehr zum Marinieren verwenden, denn der Schnaps wird noch gebraucht!

Am darauffolgenden Tag einen Rührkuchenteig herstellen aus 150 gr Zucker, 150 gr Butter (weiß aufschlagen, damit der Teig später fluffig wird!), 2 Eiern und 150 gr Mehl plus einem TL Backpulver. Zum Schluss die Apfelstückchen unterziehen. Bei ca. 170 Grad 12 Muffins daraus backen.

In der Zwischenzeit 50 gr Zucker in 50 gr Wasser aufkochen, bis er aufgelöst ist, danach den Apfelschnaps zugeben (nicht mehr kochen, damit der Alkohol nicht verfliegt).

Nach ca. 15 Minuten Stäbchenprobe machen, Muffins aus dem Ofen nehmen, wenn kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt. Die noch heißen Muffins mit der Schnaps-Zuckerlösung tränken.

Während dem Auskühlen 300-400 gr Frischkäse mit ca. 3-4 EL Sahne, etwas geriebener Zitronenschale und 30-40 gr Puderzucker verrühren. Frischkäsecreme als Topping aufsetzen und mit Krokant bestreuen.

Vor dem Servieren 5 Eigelb mit 80 gr Zucker und 150 ml Apfelwein heiß aufschlagen (bis auf 95 °C), bis die Creme dick geworden ist. Dann über eiskaltem Wasser wieder kalt schlagen. Die Creme als Spiegel auf einen Teller setzen und das Törtchen daraufsetzen.