Tschüss, bis zum nächsten Mal!

Das war sie schon wieder – die Sendewoche 2016. Die Zeit vergeht doch schneller als gedacht, vor allem wenn man Radio macht.

Nun verabschieden wir uns wieder mit einem wehmütigen „bis nächstes Jahr“. Anstrengende Tage liegen hinter uns, in denen viel Einsatz gezeigt und wenig geschlafen wurde, damit unser Programm zu Ihnen ins Radio kommen konnte. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, Helfern und Hörern, die mit uns gemeinsam Radioprogramm aus und für die Wetterau ermöglicht haben. Zehn Tage lang haben wir für informatives und unterhaltsames Programm rund um die Interkulturelle Wochen in der Wetterau gesorgt und darüber hinaus von vielen anderen Veranstaltungen berichtet.

Am letzten Abend war das Studio nochmal richtig voll, rund 20 von uns waren gleichzeitig da, um die Sendewoche 2016  zu verabschieden.

im Studio

Stefan Erbe und Annika Mahr im Studio

Obwohl wir jetzt nicht mehr zu hören sind, geht das Programm hinter den Kulissen weiter, denn: Nach der Sendewoche ist vor der nächsten Sendewoche.
Wir treffen uns weiterhin immer donnerstags, um 19.30 Uhr in Sendezentrum am Kirchplatz 13, um die letzte Sendewoche nach- und die nächste Sendewoche vorzubereiten.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, um neu einzusteigen.
Einfach kurz Bescheid geben, per E-mail an mail@radio-wewewe.de.

Verantstaltungstipps zum 01.10.2016

„Menschen, Menschen über alles – über jedes Vaterland!“ So heißt eine Performance zum Themenkomplex „Menschen suchen Zuflucht“, zu sehen heute von 21:00 – 22:00 UHR im Theater Alte Feuerwache. Es geht um AUSGRENZEN, GRENZWERTIG, OBERGRENZE, GRENZZAUN, GRENZBAUM, GRENZENLOSIGKEIT, GRENZGÄNGER, EINGRENZEN, GRENZÜBERTRITT, GRENZFALL, GRENZWERT … und FREIRAUM. Das Publikum wird zu Reflektion, Reaktion und Diskussion aufgerufen und hört ausgewählte Texte, Lieder und Gedichte. Sämtliche Einnahmen aus Tickets und Spenden fließen in ein Projekt zur Unterstützung alleinreisender minderjähriger Geflüchteter.

Der Ausländerbeirat und der Deutsch-Ausländische Freundschaftskreis der Stadt Karben laden zur Interreligiösen Andacht heute um 19:00 Uhr in die St. Bonifatius Kirche, Karbener Weg 2, Klein-Karben ein. Gemeinsam mit den katholischen und evangelischen Kirchen Karbens, der türkischen Moschee Groß-Karben, der Bahai Gemeinde Bad Vilbel, der Ahmadiyya Gemeinde Karben, der jüdischen Gemeinde Frankfurt, der Buddhistischen Gemeinde und dem Marokkanischen Kulturverein Karben wollen sie der Flüchtlinge in aller Welt gedenken. Im Anschluss an die Andacht haben Sie die Gelegenheit, bei türkischem Tee und internationalen Spezialitäten mit den Vertretern der verschiedenen Glaubensgemeinschaften ins Gespräch zu kommen.

Im extravaganten Ambiente des Alten Hallenbades in Friedberg können Sie heute Abend ab 19:30 Uhr eine außergewöhnliche Aufführung von Beethovens „Fidelio“ erleben.Die einzige fertig gestellte Oper des großen Komponisten wurde von einer Begebenheit aus der französischen Revolution inspiriert. Die Frau eines politischen Häftlings befreite ihren Gatten als Mann verkleidet aus dem Kerker der Jakobiner. Freuen Sie sich auf einen klangvollen Abend im Zeichen von ewiger Liebe, Rebellion und Freiheit. Mit dem „Klangbad“ Orchester und dem Opernchor in Kooperation mit der theatercompagnie „Tagträumer“. Der Eintritt beträgt 25 EURO, ermäßigt 10 EURO

Der Bad Nauheimer Regenbogenchor wird 30 Jahre alt. Dieser Anlass bietet sich geradezu an, ihn auf ganz besondere Weise zu feiern. Der Chor singt zu Käse und Wein, die von zwei Experten kredenzt werden. Somit wird der Abend gewissermassen zu einem Fest für alle Sinne. Die „all-inclusive“-Eintrittskarten für dieses hochwertige Genusspaket gibt es zum Preis von 40 € pro Person beim Regenbogenchor. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr.

Im Konzertsaal der Trinkkuranlage in Bad Nauheim tritt heute CHRIS TALL mit seinem Programm „Selfie von Mutti! Wenn Eltern cool sein wollen“ auf. Chris Tall, der Gewinner zahlreicher Comedy- & Kabarettpreise zeigt in seinem neuen Solo die Tücken der modernen Technik und wie sie sich auf die Beziehung zwischen Eltern und Kindern auswirken können. Humorvoll schildert der junge Comedian Geschichten aus seinem Leben und wie es sich als Jugendlicher zwischen bedingungsloser Elternliebe und gleichzeitigem Genervt-Sein aushalten lässt. Was tun, wenn Mutti der ersten Freundin beim warmen Kakao peinliche Fragen stellt? Oder wenn Papa versucht, beim Boxen auf der Wii cool auszusehen und dabei seiner Tochter das Nasenbein bricht?

Mit einem perfekten Gespür für Timing schmettert Chris seine Pointen ins Publikum und nimmt es dabei an die Hand, findet doch jeder ein wenig Chris Tall auch in sich selbst. Am Ende eines Abends voll fröhlicher Lachtränen wird es aber immer heißen: Bei Mutti ist es doch am Schönsten! Beginn 20 Uhr, Tickets gibt‘s ab 22,50 EURO und Ermäßigungen.

Eine Radtour der Stadtmarketing GmbH Bad Nauheim führt nach Butzbach. Das Ziel wird von Bad Nauheim aus über Ober-Mörlen und Fauerbach erreicht. Nach einer Pause am historischen Marktplatz geht es über Rockenberg zurück nach Bad Nauheim. Die Strecke von rund 25 Kilometern wird in etwa drei Stunden bewältigt. Start ist um 13 Uhr an der Tourist-Information, In den Kollonaden 1.

Oder Sie gehen zur Bad Nauheimer Kerb. Sie hat ihren ganz eigenen Charme in ihrer Mischung aus bunter Unterhaltung und volkstümlichem Geschehen mitten im Herzen der Stadt.

Martin Niemöller als Vorbild

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Bild: Martin-Niemöller-Stiftung

Martin Niemöller als Vorbild – der deutsche evangelische Theologe war einer der führenden Vertreter der Bekennenden Kirche in Deutschland. Von den Nationalsozialisten im KZ inhaftiert, war er einer der führenden Theologen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in der Nachkriegszeit und wirkte lange Jahre als Kirchenpräsident.

Michael Karg, Vorsitzender der Martin-Niemöller-Stiftung spricht über das Leben und Wirken von Martin Niemöller. Das Gespräch führte Marco Pfeiffer.

Bilder aus dem Sendebetrieb


Während heute morgen um halb acht noch himmlische Stille in der Redaktion herrschte, ist am Nachmittag während des täglichen Magazins „Jetzt“ jede Menge los. Zwei Nachrichtenredakteure, drei „Jetzt“-Redakteure und eine Gastmoderatorin arbeiten an Sendungsplanung, Nachrichten und Moderationen. Derweil im Studio: Stefan Erbe moderiert „Jetzt“. Schon gestern haben Leif Scriba und Wolfgang Wenzel ganz entspannt dem „Klassikradio“ gelauscht.