Rosen für Alle(s)! – Das Kochstudio

Für alle, denen unser Koch­stu­dio zum The­ma »Kochen mit Rosen« ges­tern Lust auf Gerich­te mit Rosen gemacht hat, hier die Rezep­te in Kurz­form zum Ausprobieren.

Als Basis für alle Gerich­te braucht man Rosen­mark bzw. Rosen­pas­te (gekauft oder selbst eingekocht).

Zum Sel­ber­ma­chen muss man duf­ten­de Rosen­blü­ten (klein­ge­schnit­ten) mit wei­ßem Zucker im Ver­hält­nis 2:1 und etwas Was­ser und Zitro­nen­saft gla­sig garen, bis eine dick­li­che Mas­se ent­stan­den ist. Die­se hält sich im Kühl­schrank zwei Mona­te, man kann sie aber auch einfrieren.

Wel­che Rosen­blü­ten man nimmt, ist dabei Geschmacks­sa­che – wich­tig ist, dass sie unge­spritzt sind und duf­ten. Rosen­blü­ten schme­cken spä­ter genau so, wie sie schme­cken. Daher soll­te man sich nach dem per­sön­li­chen Geschmack rich­ten, ob einem der Duft gefällt. Rote Rosen­blät­ter schme­cken im All­ge­mei­nen etwas her­ber als gelb/orange.

Rosen-Frischkäsebällchen

Eine Packung Frisch­kä­se mit Rosen­mark nach Belie­ben mischen, etwa ein bis zwei EL Panier­mehl hin­zu­ge­ben, damit die mas­se form­bar wird. Dann mit fri­schem Thy­mi­an, frisch zer­sto­ße­nem Kori­an­der, Salz und Pfef­fer abschme­cken. Mit einem Löf­fel oder Eis­por­tio­nie­rer Kugeln for­men und die­se in klein­ge­schnit­te­nen Rosen­blät­tern wälzen.

Dazu pas­sen Salat und Baguette.

Rosen-Hühnchen

Hüh­ner­brüs­te waschen, mit einem schar­fen Mes­ser Taschen ein­schnei­den. Die­se mit fri­schem Zitro­nen­saft aus­rei­ben, dann mit Rosen­mark fül­len. Mit Zahn­sto­chern o.ä. ver­schlie­ßen und Hüh­ner­brüs­te kurz anbra­ten. Dann mit dem ent­stan­de­nen Brat­sud in eine Auf­lauf­form geben, mit einer leich­ten Toma­ten­sauce über­gie­ßen, im Ofen zu Ende garen.

Rosen-Tiramisu

Eine Form mit Löf­fel­bis­quits aus­le­gen, die­se mit ver­dünn­tem Rosen­si­rup oder Rosen­li­kör über­gie­ßen (gibt es auch zu kaufen).

4 Eier tren­nen und das Eiweiß steif schla­gen. Das Eigelb mit 3 EL Zucker zu einer hell­cre­mi­gen Mas­se auf­schla­gen und 500 gr Mas­car­po­ne unter­rüh­ren. Dann das Eiweiß unter­he­ben. Die Mas­se kann statt mit nor­ma­lem Zucker auch mit Rosen­zu­cker auf­ge­schla­gen werden.

Auf den Löf­fel­bis­quits ver­teilt man nur Mar­me­la­de (ent­we­der Rosen­mar­me­la­de oder, falls der Rosen­ge­schmack zu inten­siv wer­den soll­te, eine ande­re rote Bee­ren­sor­te). Danach gießt man die Crè­me dar­über und lässt das Gan­ze am bes­ten über Nacht im Kühl­schrank zie­hen. Gar­niert wird die Crè­me vor dem Ser­vie­ren zum Bei­spiel mit Rosen­zu­cker oder Kakaopulver.

Eine super Vari­an­te für alle, die kei­nen Kaf­fee mögen!

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Großmembran-Mikrofone im dunklen Studio jonathan-velasquez unsplash
Sonne scheint durch FelsöffnungLicht scheint von außen durch einen Felsspalt Bruno van der Kraan unsplash