Vorbereitung auf die Sendewoche diesmal anders – wegen Corona

Hallo zusammen,

gerade ändert sich ja zum Teil innerhalb von Stunden die Situation rund um die Corona-Pandemie und die empfohlenen bzw. angeordneten Verhaltensweisen, um die Geschwindigkeit der Verbreitung zu stoppen.

Was heißt das nun für Radio Welle West Wetterau?

Der geschäftsführende Vorstand  hat gestern Abend in einer Telefonkonferenz folgendes vereinbart:

1. Der „Tag der offnen Studio-Tür“ findet am Samstag, den 21. März nicht statt, sondern soll später oder evtl. in anderer, virtueller Form nachgeholt werden.
2. Treffen am Kirchplatz (oder anderswo) entfallen, statt dessen soll es virtuelle Alternativen geben.
3. Wir hoffen, dass sich die Situation wieder entspannt und dass es auch in diesem Jahr eine Sendewoche geben kann, im besten Fall wie geplant zum Steinfurther Rosenfest.

Die Vorbereitung auf die Sendewoche soll also nicht entfallen, sondern wird dieses Mal anders.

Mit dem Vorstand und gerne allen aus dem WeWeWe-Team, die Ideen beisteuern wollen, überlegen wir in den nächsten Tagen, wie wir das möglichst pragmatisch und praktikabel für alle umsetzen können. Im besten Fall startet dann ab April die Vorbereitung auf die Sendewoche, eben anders.

Parallel erarbeiten wir wie geplant die Sendelizenz- und Frequenznutzungsanträge, damit bei den Behörden alles fristgerecht eingeht und wir dann hoffentlich im Juli auch unsere Sendelizenz erhalten und auf Sendung gehen können.

Das Wichtigste ist jetzt, dass wir alle mithelfen bei #flattenthecurve! Wir rufen alle auf, die Empfehlungen und staatlichen Verordnungen zur Bekämpfung des Corna-Virus’ zu befolgen.
Es geht um nicht weniger, als einen Zusammenbruch unseres Gesundheitssystems zu verhindern, der zur Folge hätte, dass vielen Menschen – nicht nur an COVID-19 erkrankten – nicht mehr adäquat geholfen werden könnte.

Wichtig auch: Haltet den Kontakt virtuell, damit Euch nicht die Decke auf den Kopf fällt.

Und natürlich: Bleibt gesund!

Für den Vorstand

Stefan Erbe, Christoph Weidmann, André Arabin, Leif Scriba

Tag der offenen Studiotür am Sa, 21. März 2020

WeWeWe - Christoph und Silke proben im StudioWir laden ein zum Tag der offenen Studiotür. Am Samstag, 21. März 2020 zeigen wir  allen, die uns besuchen, wie bei Radio Welle West Wetterau eine Sendung entsteht. Musik, Neues aus der Wetterau, spannende Storys und unterhaltsame Moderationen – wie bereitet das Team all das vor, damit es später nach Radio klingt? Woher kommen die Infos, wer wählt die Musiktitel aus, und schließlich: Wie funktioniert das Radiostudio?

Wer möchte, kann uns in der Redaktion und im Studio über die Schulter schauen oder auch einfach mal selbst ein paar Sätze ins Mikrofon sprechen: den nächsten Musiktitel oder Beitrag ankündigen, Nachrichtenmeldungen präsentieren oder einen lockeren Plausch zu zweit. Keine Angst, am Tag der offenen Studiotür geht das nicht OnAir, aber seinen Mitschnitt kann man sich mitnehemen.

Auch Technikinteressierte bekommen spannende Einblicke in die Technik beim Veranstaltungsradio: in das volldigitale Studio, die Produktionsplätze, die Netzwerk- und Übertragungstechnik und die UKW-Sendeanlage. Wir zeigen, wie wir bei Außenübertragungen Reporter oder eine ganze Band live ins Studio schalten und wie das Sendesignal bis in die Radiogeräte gelangt. Dazu haben wir auch wieder ein selbstentwickeltes Radio zum Selberbauen vorbereitet: Radioino.

Wir suchen Leute in jedem Alter, die Lust haben, mit uns im Juli zum Rosenfest  auf Sendung zu gehen; ob einfach so zum Spaß oder in Vorbereitung auf ein Praktikum beim professionellen Radio oder Fernsehen. Vorwissen ist nicht nötig, alles, was die Radiomacherinnen und -macher bei uns können müssen, lernen sie auch bei uns. Der Tag der offenen Tür ist DIE Gelegenheit, um einfach mal reinzuschnuppern und uns kennenzulernen.

Unser Sendezentrum ist in Butzbach am Kirchplatz 13, direkt neben der Markuskirche. Wer’s nicht findet: einfach anrufen: 06033 895 16 5.

Rosen für Alle(s)! – Das Kochstudio

Für alle, denen unser Kochstudio zum Thema „Kochen mit Rosen“ gestern Lust auf Gerichte mit Rosen gemacht hat, hier die Rezepte in Kurzform zum Ausprobieren.

Als Basis für alle Gerichte braucht man Rosenmark bzw. Rosenpaste (gekauft oder selbst eingekocht).

Zum Selbermachen muss man duftende Rosenblüten (kleingeschnitten) mit weißem Zucker im Verhältnis 2:1 und etwas Wasser und Zitronensaft glasig garen, bis eine dickliche Masse entstanden ist. Diese hält sich im Kühlschrank zwei Monate, man kann sie aber auch einfrieren.

Welche Rosenblüten man nimmt, ist dabei Geschmackssache – wichtig ist, dass sie ungespritzt sind und duften. Rosenblüten schmecken später genau so, wie sie schmecken. Daher sollte man sich nach dem persönlichen Geschmack richten, ob einem der Duft gefällt. Rote Rosenblätter schmecken im Allgemeinen etwas herber als gelb/orange.

Rosen-Frischkäsebällchen

Eine Packung Frischkäse mit Rosenmark nach Belieben mischen, etwa ein bis zwei EL Paniermehl hinzugeben, damit die masse formbar wird. Dann mit frischem Thymian, frisch zerstoßenem Koriander, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Löffel oder Eisportionierer Kugeln formen und diese in kleingeschnittenen Rosenblättern wälzen.

Dazu passen Salat und Baguette.

Rosen-Hühnchen

Hühnerbrüste waschen, mit einem scharfen Messer Taschen einschneiden. Diese mit frischem Zitronensaft ausreiben, dann mit Rosenmark füllen. Mit Zahnstochern o.ä. verschließen und Hühnerbrüste kurz anbraten. Dann mit dem entstandenen Bratsud in eine Auflaufform geben, mit einer leichten Tomatensauce übergießen, im Ofen zu Ende garen.

Rosen-Tiramisu

Eine Form mit Löffelbisquits auslegen, diese mit verdünntem Rosensirup oder Rosenlikör übergießen (gibt es auch zu kaufen).

4 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit 3 EL Zucker zu einer hellcremigen Masse aufschlagen und 500 gr Mascarpone unterrühren. Dann das Eiweiß unterheben. Die Masse kann statt mit normalem Zucker auch mit Rosenzucker aufgeschlagen werden.

Auf den Löffelbisquits verteilt man nur Marmelade (entweder Rosenmarmelade oder, falls der Rosengeschmack zu intensiv werden sollte, eine andere rote Beerensorte). Danach gießt man die Creme darüber und lässt das Ganze am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen. Garniert wird die Creme vor dem Servieren zum Beispiel mit Rosenzucker oder Kakaopulver.

Eine super Variante für alle, die keinen Kaffee mögen!

Rose – Geschichte und Geschichten: 6 – Das Steinfurther Rosenfest

Audio

Aus unserer Reihe „Rosen – Geschichte und Geschichten zur Königin der Blumen“ präsentieren wir heute den sechsten Teil: „Von Heinrich Schultheis zu Rosenkönigin Yaren – Das Steinfurther Rosenfest“.

Ein Beitrag von Marco Pfeiffer.